Feuerwehrgerätehaus - spd-engenhahn.de

Rede von Ortsvorsteher Peter Woitsch anläßlich des
Richtfestes Anbau Feuerwehrgerätehaus/Bürgerhaus Engenhahn am 15. Juni 2011

Vieles ist gesagt, manches wird und kann noch gesagt werden, ich werde mich sehr kurz fassen. Im Namen des Ortsbeirats Engenhahn bedanke ich mich bei all denen, die dazu beigetragen haben, dass wir heute dieses Richtfest begehen können. Einen Anbau an das bestehende Feuerwehrgerätehaus, der aber auch eine, wenn auch kleine, Nutzungserweiterung des Bürgerhauses bedeutet. Als Ortsvorsteher eines kleinen Bergdorfes muss man sich in erster Linie diplomatisch verhalten und außerdem ist ein Richtfest ein Anlass der Freude, was nicht bedeutet, stillschweigend alles hinzunehmen. Deshalb habe ich eine Bitte an diejenigen, die nicht aufhören möchten, gegen dieses Projekt zu polemisieren und Ihren Frust an den falschen Personen auslassen. Wer diesen Stil betreibt, schadet nicht nur der Freiwilligen Feuerwehr Engenhahn, sondern er tritt gemeinsame Werte wie: Kameradschaft, Fairness, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Respekt, und auch Ritterlichkeit, in den Dreck und schadet mit diesen Neidreden der gesamten Feuerwehr und dem ehrenamtlichen Engagement überhaupt. Hört deshalb bitte endlich mit der Selbstzerfleischung auf! Ich bedanke mich deshalb bei Herrn Bürgermeister Günter F. Döring und dem 1. Beigeordneten Herrn Lothar Metternich dafür, dass sie daran keinen Zweifel lassen, wer in unserer Gemeinde die Entscheidungskompetenz hat. Mein ganz besonderer Dank an Herrn Metternich, dass er, damals noch als Vorsitzender der Gemeindevertretung, bei der diesjährigen gemeinsamen Feuerwehrdienstversammlung in Niederseelbach einige Sachen gerade gerückt hat. Das empfanden die anwesenden Engenhahner Aktiven als sehr wohltuend. Ich möchte heute nochmals klarstellen:
  • 1. Die Entscheidung zu diesem Bau wurde von den politischen Gremien der Gemeinde Niedernhausen nach reiflichen Überlegungen mit großer Mehrheit gefällt.
    2. Die Gemeinde Niedernhausen hält die Feuerwehren in allen Ortsteilen für gleich wichtig und gibt dafür gerne mehr Geld aus als sie von gesetzlicher Seite her verpflichtet ist.
    3. Die enormen Kosten werden uns u. a. durch eine Vielzahl von Vorschriften und Verordnungen diktiert, die nicht im Handlungsspielraum der Gemeinde liegen.

Am allerwenigsten aber bei der Freiwilligen Feuerwehr Engenhahn und schon gar nicht bei deren Wehrführerin Tanja Hoffmann, bei der ich mich abschließend besonders bedanken möchte: Für ihre Geduld ,für ihren Mut, für Ausdauer, für ihre ganze Bereitschaft ehrenamtlich für die Gemeinschaft tätig zu sein. Liebe Tanja, wer Dich angreift, greift unsere Wehr an und wer unsere Wehr angreift, legt sich mit uns Allen an. Halte durch!

Ich wünsche diesem Bauwerk
dass Fundament, Dach und Mauern
sehr lange die Zeiten überdauern!
Alle Benutzer, groß und klein,
sollen damit glücklich sein,
Das lang Ersehnte wird nun wahr:
Unser erweitertes Gerätehaus! Wunderbar !
Es sei und bleibe allezeit
Quelle kameradschaftlicher Freundschaft und Geschlossenheit
.
Nach dem Bericht im "Wiesbadener Kurier" über das Richtfest vom 16. Juni 2011 wurde dieser Artikel auf der Internetseite von einem "Firefighter" kommentiert:


Aussagen des Ortsvorstehers von Engenhahn
Die Äußerungen des Engenhahner Ortsvorstehers sind einfach nur beschämend und definitive Falschaussagen. Fakt ist, dass weder die Niedernhausener Wehrführer noch die Kameraden der anderen Einsatzabteilungen zu diesem Termin eingeladen wurden und erst durch die Presse von diesem Termin erfahren haben. Somit soll sich der Ortsvorsteher doch mal an die eigene Nasen fassen und zukünftig selbst ordentliche Einladungen verschicken oder über die Wehrführerin verschicken lassen. Derartige Polemik ist wenig hilfreich, aber wieder mal ein typisches Beispiel wie Hr. Woitsch permanent argumentiert.
Ein Niedernhausener Wehrführer
Firefighter,
dieser Kommentator ist registriert


Meine Erwiederung zu diesem "Kommentar" wurde leider nicht freigeschaltet und manifestiert:


Zu dem Kommentar von des Herrn „Firefighter" muss die Anmerkung erlaubt sein, welche meiner Aussagen denn Falschaussagen sein sollen, denn für beschämend halte ich tatsächlich nur das Verhalten, dass sich einige wenige sogenannter Firefigther gegenüber anderen Wehren und besonders gegenüber einer weiblichen Führungskraft herausnehmen. Das ist jederzeit von mir unter Angabe von Zeugen belegbar. Meine ganze Rede, die ich am Richtfest gehalten habe ist übrigens unter: http://www.spd-engenhahn.de/feuerwehrgeraetehaus.html, nachzulesen. Im Übrigen zweifele ich daran, dass es sich bei dem Herrn „Firefighter" wirklich um einen Wehrführer handelt, denn ich kenne nur intelligente und schlaue Wehrführer/innen, die dann selbstverständlich auch wissen, dass bei Baumaßnahmen der Gemeinde, nicht der Ortsvorsteher Einladender ist , sondern der Gemeindevorstand, sprich Bürgermeister. Außerdem sind unsere Führungskräfte im Allgemeinen mutige, selbstbewusste Frauen und Männer, die sich nicht hinter Phantasienamen verstecken, sondern zu ihren Aussagen mit ihrem wirklichen Namen stehen, so wie ich das hier tue. Im übrigem wird mein politisches Engagement als Gemeindevertreter und Ortsvorsteher auch in Zukunft dem Wohl unserer Feuerwehren gelten, in allen Ortsteilen, denn wir brauchen eine flächendeckende, starke Feuerwehr!
Peter Woitsch


Rede des SPD Gemeindevertreters Peter Woitsch in der Gemeindevertretung am 10.11.2010 zum Feuerwehrgerätehaus Engenhahn
- Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.-
Prediger Salomon 3, 1
Die Planungen und Diskussionen um diverse Varianten bei dem sogenannten Feuerwehranbau in Engenhahn haben seit dem Frühjahr 2009, genauer nach dem Entscheid des Haupt- und Finanzausschusses über die Zuweisung der Bundesmittel aus dem Konjunkturprogramm, einen langen Zeitraum in Anspruch genommen. Heute Abend ist die Stunde der Entscheidung.
Ich werbe hier für ein positives Votum und möchte kurz skizzieren, warum es der SPD-Fraktion bei der beabsichtigten Maßnahme geht. Wir möchten mit dem geplanten Anbau und der Sanierung des bestehenden Gebäudes, sozusagen mindestens „3 und mehr Fliegen mit einer Klappe schlagen", denn es geht hier nicht nur einfach darum, den „Mehrplatzbedarf" der FFW Engenhahn zu befriedigen, sondern mit dieser - zugegeben-  nicht gerade billigen Lösung erreichen wir folgendes:


  • Das mit der Zeit marode gewordene Dach des bestehenden Feuerwehrgerätehauses wird erneuert und wärmegedämmt.
  • Die von der Dekra angemahnten Mängel an der technischen Infrastruktur werden beseitigt und zukunftsfähig gemacht.
  • Die mit dem An- und Umbau mögliche Entflechtung und dringend notwendige Trennung von Kleideraufbewahrung und Verbrennungsmotoren macht eine ebenfalls kostenträchtige Absauganlage für die Abgase entbehrlich.
  • Sanitäranlagen auch für weibliches Feuerwehrpersonal werden errichtet.
  • Die geforderte notwendige Umfahrung des Gerätehauses kann eingerichtet werden.



Damit nicht genug, lassen Sie mich bitte noch ein Wort zum immer wieder beklagten Mangel an ehrenamtlichen Kräften sagen. Wir erleben auch bei den Feuerwehren ein Nachlassen der Bereitschaft ehrenamtlichen Engagements.  Neben unseren Wehrführern, die man leider immer mehr, mit teilweise kleinlichem Bürokratismus, belastet, haben es unsere Jugendwartinnen und Jugendwarte zusehends schwerer, Mädchen und Jungen für die Feuerwehr zu begeistern. Wir haben auch daran gedacht und wollen beim Umbau des bestehenden Gebäudes neben Stauraum, einen zusätzlichen Raum für unsere Engenhahner Jugendfeuerwehr gewinnen, um die Rahmenbedingungen für unsere Jugendabteilung zu verbessern.
Das Engenhahner Bürgerhaus leidet schon von Anbeginn an unter mangelnden Bedingungen für die Unterbringung von Mobiliar und Sportgeräten. Wir werden diese Situation im bestehenden Gebäude wahrscheinlich nie ganz zufriedenstellend lösen, leisten aber mit dem in der Planung enthaltenen kleinen Abstellraum auf der sogenannten Feuerwehrhälfte einen ersten Beitrag zur Entspannung der Situation und machen so unser Bürgerhaus ein klein wenig  zukunftssicherer. Weitere Schritte müssen folgen.
Hierbei geht mein Dank besonders an die Engenhahner Feuerwehr und deren Wehrführer Jules Bonadt, die dieser Lösung, die vor allem dem Sportverein zu Gute kommt, kompromissbereit zugestimmt haben. Machen wir jetzt nicht den Fehler und strafen die Engenhahner Feuerwehr ab, indem wir alle anfallenden Kosten auf das Budget Feuerwehr schlagen!
Wenn man die einzelnen Kostenpositionen genau analysiert, kommt man für den reinen „Anbau Feuerwehr" nur auf einen Betrag von knapp 200.000 Euro.
Dafür bekommen wir ein Paket mit hoher Nachhaltigkeit, das nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Engenhahner Feuerwehr stärkt, sondern der gesamten Ortschaft, und zu dem es keine wirkliche Alternative gibt, es sei denn, man will auf die Gelder aus dem Konjunkturförderprogramm des Bundes (320.000 Euro) verzichten und gar nichts tun.
Ich bitte Sie herzlichst um Ihre Zustimmung

 



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